Dein Gerät defekt?
Refonio repariert iPhone, Samsung & Co. — oft noch heute, ohne Termin.
Wer ein kaputtes Smartphone reparieren will, steht oft vor einem Problem: Ersatzteile sind schwer zu bekommen, Anleitungen fehlen oder die Konstruktion macht Reparaturen nahezu unmöglich. Eine aktuelle Studie der US-Organisation PIRG zeigt nun, welche Hersteller ihre Hausaufgaben gemacht haben – und welche weiterhin auf Wegwerfmentalität setzen. Das Ergebnis überrascht: Google liegt vor Apple und Samsung.
Was wurde getestet?
Die US PIRG Education Fund hat in ihrer Reparierbarkeits-Studie 2026 die vier größten Smartphone-Hersteller des amerikanischen Marktes unter die Lupe genommen. Die Bewertung orientiert sich an europäischen Standards zur Reparierbarkeit und prüft vier zentrale Kriterien: Wie leicht lässt sich das Gerät zerlegen? Gibt es verständliche Reparaturanleitungen? Sind Ersatzteile verfügbar? Und wie lange werden Software-Updates bereitgestellt?
Das Ergebnis fällt ernüchternd aus: Motorola führt die Rangliste mit der Note B+ an – eine ordentliche, aber keine herausragende Leistung. Google Pixel folgt auf Platz zwei mit einem C-. Samsung erhält lediglich ein D, Apple bildet mit D- das Schlusslicht. Diese Noten zeigen deutlich: Selbst der beste Hersteller in dieser Bewertung hat noch erheblichen Verbesserungsbedarf.
Besonders interessant sind die Details bei Google. Das Unternehmen hat mit der Pixel Watch 4 erstmals eine Smartwatch entwickelt, die vollständig reparierbar konstruiert ist. Auch die Pixel Buds 2a brechen mit der Branchentradition: Die kabellosen Ohrhörer verfügen über austauschbare Batterien – eine Seltenheit in diesem Produktsegment. Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass Google Pixel Reparatur Ersatzteile verfügbar macht und das Thema Reparierbarkeit ernster nimmt als die Konkurrenz.
Im Laptop-Bereich präsentiert sich ein ähnliches Bild: Apple schneidet mit C- am schlechtesten ab, während Asus mit B+ die Spitzenposition einnimmt. Die Studie macht deutlich, dass Reparierbarkeit kein technisches Problem ist, sondern eine Frage des Unternehmenswillens.

Was bedeutet das für dich?
Als Smartphone-Nutzer hast du ein direktes Interesse an reparierbaren Geräten. Ein defektes Display oder ein schwacher Akku bedeutet nicht automatisch, dass du ein neues Gerät kaufen musst. Wenn Hersteller Ersatzteile zugänglich machen und Reparaturanleitungen bereitstellen, kannst du dein Smartphone deutlich länger nutzen – das schont deinen Geldbeutel und die Umwelt.
Die Studienergebnisse zeigen, wo du mit deinem nächsten Gerätekauf ansetzen kannst. Wer Wert auf Langlebigkeit legt, sollte die Reparierbarkeit als Kaufkriterium berücksichtigen. Google hat hier gegenüber Apple und Samsung die Nase vorn, auch wenn ein C- keine Bestnote ist. Falls du bereits ein Pixel-Gerät besitzt und eine Reparatur benötigst, stehen die Chancen besser als bei der Konkurrenz, dass du Jetzt Reparaturpreis prüfen und eine kostengünstige Lösung finden kannst.
Für Reparatur-Dienstleister ist die Verfügbarkeit von Ersatzteilen entscheidend. Je besser Hersteller kooperieren, desto schneller und günstiger können Werkstätten arbeiten. Das wiederum kommt dir als Kunde zugute: kürzere Wartezeiten, niedrigere Preise und eine größere Auswahl an Reparaturoptionen.
Die PIRG-Studie verfolgt bewusst eine Strategie des öffentlichen Drucks. Durch die Veröffentlichung der Bewertungen sollen Hersteller zum Umdenken bewegt werden. Dieser "Name-and-Shame"-Ansatz funktioniert nur, wenn Verbraucher die Informationen nutzen und ihre Kaufentscheidungen daran orientieren. Deine Wahl beim nächsten Smartphone-Kauf sendet ein Signal an die Industrie.
Häufige Fragen
Wann sollte ich meinen Akku tauschen?
Ein Akkutausch ist sinnvoll, wenn dein Smartphone den Tag nicht mehr ohne Nachladen durchhält, sich unerwartet abschaltet oder der Akku sichtbar aufgebläht ist. Die meisten Smartphone-Akkus verlieren nach 500 bis 800 Ladezyklen spürbar an Kapazität – das entspricht bei täglichem Laden etwa zwei bis drei Jahren Nutzung. Bei modernen Geräten kannst du die Akkugesundheit in den Systemeinstellungen überprüfen. Liegt die Kapazität unter 80 Prozent, macht ein Austausch Sinn. Ein professioneller Akkuwechsel kostet deutlich weniger als ein neues Gerät und verlängert die Lebensdauer deines Smartphones erheblich.

Fazit der Refonio-Redaktion
Die PIRG-Studie zeigt: Bei der Reparierbarkeit gibt es noch viel Luft nach oben. Google macht Fortschritte und liegt vor Apple und Samsung, doch selbst ein C- ist kein Grund zum Feiern. Als Verbraucher kannst du durch bewusste Kaufentscheidungen und die Nutzung von Reparaturangeboten Zeichen setzen. Wenn dein Smartphone streikt, lohnt sich der Blick auf Reparaturmöglichkeiten – oft ist die Instandsetzung günstiger und nachhaltiger als ein Neukauf. Jetzt Reparaturpreis prüfen und herausfinden, welche Option für dein Gerät die beste ist.
Quelle: Google Pixel bests iPhone and Samsung in repairability name-and-shame report