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Samsung hat mit dem Galaxy A57 und A37 zwei neue Mittelklasse-Modelle vorgestellt, die ab Anfang April verfügbar sein werden. Besonders interessant für Nutzer, die ihr Smartphone langfristig nutzen möchten: Die Geräte punkten mit verbesserter Verarbeitung und erhöhter Wasserfestigkeit. Doch wie steht es um die Reparierbarkeit – und lohnt sich die Investition aus Reparatur-Sicht?

Was wurde getestet?

Das Samsung Galaxy A57 positioniert sich als Premium-Mittelklasse-Gerät mit einem Startpreis von 530 Euro. Der kleinere Bruder Galaxy A37 liegt mit 430 Euro deutlich darunter. Beide Modelle werden ab dem 9. bis 10. April je nach Region verfügbar sein – in einigen Märkten profitieren Vorbesteller von einem kostenlosen Speicher-Upgrade.

Ein Blick auf die technischen Daten zeigt: Samsung hat beim A57 ordentlich abgespeckt – im positiven Sinne. Mit nur 6,9 Millimetern Bauhöhe und 179 Gramm Gewicht unterbietet das Gerät den Vorgänger deutlich, der noch 7,4 Millimeter dick war und 198 Gramm auf die Waage brachte. Diese schlankere Bauweise wirft allerdings Fragen zur Reparierbarkeit auf: Dünne Gehäuse sind oft schwieriger zu öffnen, verklebte Komponenten erschweren den Austausch.

Positiv hervorzuheben ist die verbesserte Wasserfestigkeit. Statt IP67 bietet das Galaxy A57 nun IP68-Zertifizierung. Das bedeutet: Das Gerät übersteht nicht nur kurzes Untertauchen, sondern ist auch gegen längeren Wasserkontakt geschützt. Für die Reparatur bedeutet das jedoch zusätzliche Dichtungen und Verklebungen, die beim Öffnen des Geräts beschädigt werden können.

Was bedeutet das für dich?

Aus Reparatur-Perspektive sind die neuen Galaxy-Modelle eine zweischneidige Angelegenheit. Die robustere Bauweise mit IP68-Schutz reduziert zwar das Risiko von Wasserschäden, macht aber gleichzeitig Reparaturen aufwendiger. Besonders beim Samsung Galaxy A57 Display reparieren müssen Techniker vorsichtig vorgehen: Das verklebte Display lässt sich nur mit Spezialwerkzeug und Wärme lösen, ohne dass dabei Dichtungen oder Flachbandkabel beschädigt werden.

Die dünnere Bauweise hat ebenfalls Auswirkungen auf typische Reparaturen. Ein dünneres Gehäuse bedeutet oft filigranere Komponenten und weniger Platz für robuste Verschraubungen. Samsung setzt hier traditionell auf Klebeverbindungen, die bei unsachgemäßer Öffnung zu Folgeschäden führen können. Für Nutzer heißt das: Selbstreparaturen werden schwieriger, professionelle Reparaturdienste sind meist die bessere Wahl.

Positiv zu bewerten ist Samsungs Mittelklasse-Strategie generell: Die A-Serie verwendet oft standardisierte Komponenten, was die Ersatzteilverfügbarkeit verbessert. Display, Akku und Ladebuchse lassen sich in der Regel problemlos beschaffen – ein wichtiger Faktor für bezahlbare Reparaturen. Wer sein Gerät langfristig nutzen möchte, sollte dennoch von Anfang an auf Schutzmaßnahmen setzen: Eine hochwertige Displayschutzfolie und eine stoßfeste Hülle können teure Reparaturen verhindern.

Der Preispunkt von 530 Euro für das A57 liegt in einem Bereich, in dem sich Reparaturen noch lohnen. Bei einem Display-Schaden nach einem Jahr Nutzung ist die Reparatur deutlich günstiger als ein Neukauf. Anders sieht es bei Wasserschäden aus: Trotz IP68 kann Feuchtigkeit bei beschädigtem Gehäuse eindringen und Folgeschäden an der Elektronik verursachen – solche Reparaturen übersteigen oft den Restwert des Geräts. Wenn du wissen möchtest, was eine Reparatur für dein Samsung-Gerät konkret kostet, kannst du jetzt den Reparaturpreis prüfen.

Häufige Fragen

Wann sollte ich meinen Akku tauschen?

Ein Akkutausch wird empfehlenswert, wenn dein Smartphone keine 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität mehr erreicht. Konkrete Anzeichen sind: Das Gerät hält deutlich weniger als einen Tag durch, schaltet sich bei niedrigen Temperaturen plötzlich aus oder zeigt ungewöhnliche Ladezyklen. Bei Samsung-Geräten der A-Serie liegt dieser Punkt meist nach 2 bis 3 Jahren intensiver Nutzung. Ein rechtzeitiger Akkutausch verlängert die Lebensdauer deines Galaxy A57 erheblich und ist deutlich günstiger als ein Neukauf. Die Kosten für einen professionellen Akkutausch liegen typischerweise zwischen 60 und 90 Euro – eine Investition, die sich bei einem 530-Euro-Gerät definitiv lohnt.

Fazit der Refonio-Redaktion

Das Samsung Galaxy A57 zeigt: Moderne Mittelklasse-Smartphones werden immer robuster gebaut, gleichzeitig aber auch schwieriger zu reparieren. Die verbesserte IP68-Zertifizierung und die schlankere Bauweise sind kundenfreundliche Features – für Reparaturen bedeuten sie jedoch zusätzlichen Aufwand. Wer sein Gerät langfristig nutzen möchte, sollte von Anfang an auf Prävention setzen und bei Schäden auf professionelle Reparaturdienste zurückgreifen.

Du möchtest wissen, was eine Samsung Galaxy A57 Display-Reparatur oder ein Akkutausch bei dir in der Nähe kostet? Jetzt Reparaturpreis prüfen und qualifizierte Fachwerkstätten in deiner Region finden.

Quelle: Weekly poll: will you buy the Samsung Galaxy A57 or the Galaxy A37?